Evi Gasser: Interview mit einer Graphikerin/Illustratorin

Evi Gasser ist zweifache Mutter und freischaffende Illustratorin und Grafikerin in Kastelruth. Sie besuchte diverse Kunstkurse im In- und Ausland und ist für zahlreiche Kinderbuch-Illustrationen in Südtirol und im benachbarten Ausland bekannt. Sie hat kürzlich in Zusammenarbeit mit Kathrin Gschleier das Buch “Mein Südtirol Buch” (Preis: 22,50 Euro) veröffentlicht, das im Weger Verlag erschienen ist. Heute habe ich dasVergnügen das Berufsbild der “Grafikerin/Illustratorin” mit Evi Gasser etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Interview mit Evi Gasser

 
 
Karin Schroeck-Singh: Was gehört zu den Aufgabenbereichen einer Grafikerin bzw. Illustratorin? 

Evi Gasser: Eine Grafikerin entwirft Drucksachen für Werbezwecke, also Plakate, Flyer, Prospekte, Visitenkarten, Briefpapiere, Logos, Werbebeschriftungen usw. Eine Grafikerin arbeitet hauptsächlich am PC, sie bekommt vom Kunden alle Texte, Fotos und Infos, die auf der Drucksache vorhanden sein sollen. Damit gestaltet die Grafikerin das gewünschte Werbemittel, zeigt es dem Kunden, macht evtl. Änderungen und bereitet die Datei schließlich für die Druckerei vor.
Eine Illustratorin hingegen macht nur Zeichnungen, die in einen Text eingefügt werden oder als Gestaltung für ein Kinderbuch dienen. Als Illustratorin arbeitet man zuerst mit dem Skizzenblock, dann macht man von den Skizzen die Reinzeichnungen und koloriert sie händisch oder digital. 
 
 
Karin Schroeck-Singh: Es sieht so aus, als ob Sie in einer künstlerisch begabten Familie aufgewachsen sind. Ihr Bruder, Jochen Gasser, war der Designer der wohl bekannten Andreas Hofer Karikatur und auch Ihr anderer Bruder scheint ein besonderes Talent für die Messerkunst zu haben. Was hat Sie dazu bewogen Grafikerin zu werden? 
 
Evi Gasser: Ich habe immer schon gerne gezeichnet, habe als Kind viel von Pixi-Büchlein oder japanischen Zeichentrickfilmen der 80er abgezeichnet. Nach der Mittelschule bin ich in die Handelsschule gegangen, da es damals noch keine spezielle Grafikschule gegeben hat. In der Oberschule habe ich dann von meinen Professoren Karikaturen angefertigt und auch für unsere damalige Schülerzeitung Illustrationen gemacht. Schon bald wusste ich, dass ich in der falschen Schule sitze. Nach dem Schulabschluss habe ich mich deshalb gleich bei einem Grafiklehrgang in Innsbruck eingeschrieben, den ich nach einem Jahr erfolgreich abgeschlossen habe. Nach diesem Jahr in Innsbruck wusste ich, der Beruf des Grafikers gefällt mir, Ideen hab ich so viele im Kopf und ich konnte endlich kreativ sein. 1993 begann ich meine Arbeit als Layouterin bei der Wochenzeitung FF.
 
 
Karin Schroeck-Singh: Wie viele Jahre Erfahrung haben Sie in diesem Bereich mittlerweile gesammelt?
 
Evi Gasser: Als Grafikerin sammelt man viele tolle Erfahrungen, einmal weil jede Arbeit eine individuelle Sache ist und einmal weil man die verschiedensten Menschen kennen lernt. Jeder Kunde ist anders, jede Veranstaltung, für die man ein Plakat gestaltet, jede Zielgruppe ist verschieden. Es ist ein Unterschied, ob ich z.B. ein Logo für einen Rechtsanwalt entwerfe oder eine Broschüre für ein Kinderfest. Für mich ist jeder Auftrag eine Herausforderung, in der ich mich voll und ganz einfühle, damit es dann auch ganz den Zielen des Kunden entspricht. Und das ist für mich sehr abwechslungsreich und deshalb immer wieder ein neuer spannender Job.
 
 
Karin Schroeck-Singh: Sie waren ja auch vor einigen Jahren bei der FF-
Wochenzeitschrift für die graphische Gestaltung verantwortlich. Wie kam der Wechsel zur Illustration von Kinderbüchern, war es die Geburt Ihrer 2 Kinder? 
 
Evi Gasser: Nein, nach den Jahren bei der Wochenzeitung FF in Bozen, wo 
ich jeden Tag eineinhalb Stunden pendelte, arbeitete ich mehrere Jahre bei 
einer Druckerei in Brixen, näher zu meinem Wohnort. Dort hatte ich mit vielen Kunden direkt Kontakt, zu vielen Vereinsleuten oder zu kleinen Handwerksbetrieben. In vielen dieser Grafikaufträge konnte ich nun meine Illustrationen miteinbeziehen, also Plakate, Broschüren oder Logos mit meinen Zeichnungen gestalten. Schon schnell merkten meine Kunden, dass ich diese besondere Fähigkeit habe. So auch eine Autorin aus Lana, die mich 2005 beauftragt hat, ihre Wichtelgeschichte „Jakob und der Riese“ zu illustrieren. Das war für mich der Einstieg in die Buchillustration. Seit 2005 habe ich jedes Jahr mindestens ein Buch illustriert, seit 2007 arbeite ich als freie Grafikerin und Illustratorin.
 
 
Karin Schroeck-Singh: Was sind die Ausbildungsmöglichkeiten eines Grafikers heutzutage? Was würden Sie jemandem empfehlen, der denselben Beruf ergreifen möchte?
 
Evi Gasser: Man kann den Beruf als Lehrberuf in einem Betrieb erlernen oder über die Grafikschulen in Südtirol. Einen Vorteil sehe ich immer: wenn ein Grafiker auch die Möglichkeit hat in einer Druckerei zu arbeiten oder dort mal ein paar Monate hineinzuschnuppern. Das gibt einen Einblick in den Ablauf nach der grafischen Gestaltung und man bekommt ein Gefühl für die Druckabwicklung, Papierarten, Formate, Farben usw.
 
 
Karin Schroeck-Singh: Was war das Wichtigste, das Sie während Ihrer Kunstkurse gelernt haben, das Sie später in Ihrer beruflichen Laufbahn besonders geschätzt haben? 
 
Evi Gasser: Kunstkurse habe ich mehrere besucht, einige für Freies Malen mit Acryl und andere für den Bereich Illustration. Bei den Illustrationskursen habe ich Einblick bekommen in die Arbeit von professionellen Illustratoren, wie sie die Bilder malen, in welcher Größe, mit welcher Technik, wie sie beim Einteilen von Text und Bild vorgehen und ganz wichtig, wie sie mit Verlagen verhandeln.Da ich in Südtirol keinen anderen professionellen Kinderbuchillustrator kenne, habe ich keineVergleichsmöglichkeiten, und so waren diese Kunstkurse für mich sehr wichtig. Ich bin auch Mitglied bei der deutschen Illustratorenvereinigung, von der man auch Unterstützung in vielen Fragen bekommt.
 
 
Karin Schroeck-Singh: Was sind die Voraussetzungen für den Beruf des Grafikers?
 
Evi Gasser: Um ein Grafiker zu werden, sollte man auf jeden Fall sehr kreativ sein und gerne mit Menschen zu tun haben, ein Zeichentalent besitzen wäre auch von Vorteil, muss aber nicht sein. 
 
 
Karin Schroeck-Singh: Kann Ihrer Meinung nach jemand mit Null Zeichentalent aber voller Begeisterung jemals ein guter Grafiker werden? Wenn ja, was würden Sie einer solchen Person empfehlen?
 
Evi Gasser: Ja, wichtig ist die Kreativität, die Begeisterung, immer wieder etwas Neues zu überlegen und zu erschaffen, die Ideen sollten einem Grafiker nie ausgehen. Man sieht ja auch bei den grafischen Gestaltungen Trends wie in der Mode. Zum Beispiel sollte ein Grafiker auch dafür die Augen offen haben und erkennen, welche Farben sind denn gerade in oder welche Schriftarten. Ein Grafiker kann vieles, das er sieht, in seinem Kopf abspeichern und dann für eine Arbeit einmal in ähnlicher Form wiederverwenden.
 
 
Karin Schroeck-Singh: Was betrachten Sie als die positiven Seiten dieses Jobs? 

Evi Gasser: Dass man immer wieder mit Neuem konfrontiert wird. Jeder Kunde bringt einen neuen Auftrag, an dessen Wünsche man sich halten muss, aber auch selbst frei gestalten kann. Das ist das tolle am Job: Man muss sich an gewisse Vorlagen halten, kann aber trotzdem seine Ideen in die Arbeit einfließen lassen.

Karin Schroeck-Singh: Was betrachten Sie als die negativen Seiten dieser Tätigkeit?
 
Evi Gasser: Dass man jeden Tag kreativ sein muss. Oft muss man innerhalb kurzer Zeit etwas Tolles entwerfen und steht sehr unter Druck. Dann entspricht die Grafik, die man macht, vielleicht noch nicht ganz den eigenen Vorstellungen. Man ist nicht zufrieden mit dem Ergebnis, muss es aber trotzdem zum vorgegebenen Termin abgeben. Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch, es ist dann schade, wenn z.B. irgendwo ein Plakat von mir hängt, mit dem ich nicht ganz zufrieden bin, da ich es leider aus Zeitnot nicht besser machen konnte.
 
 
Karin Schroeck-Singh:Was sind die durchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten für diesen Beruf in Südtirol? 
 
Evi Gasser: Als angestellter Grafiker verdient man ein gutes Gehalt, man fängt nach der Schule mit einer niederen Gehaltsstufe an, man kann aber nach jahrelanger Erfahrung im Betrieb durchaus ein sehr gutes Gehalt erzielen. Wenn man selbständig als Grafiker arbeitet, dann kann man einen gewissen Stundensatz verrechnen, wobei in einem Tagesablauf auch viele Beratungsstunden und Kundengespräche hineinfallen, die man dann schwierig jemandem anrechnen kann. Es hängt auch viel vom Kunden ab, ob der bereit ist, mehr oder weniger für eine Grafikstunde zu bezahlen. Der Vorteil der Selbständigkeit ist jedoch, dass man die eigenen Ideen und Arbeit vergütet bekommt, und man immer direkten Kontakt zum Endkunden hat. 
 
 
Karin Schroeck-Singh: Welche fünf Tipps würden Sie einer Person geben, die den Beruf des Illustrators ergreifen möchte? 
 
Evi Gasser: Den Beruf des Illustrators kann man in Südtirol leider nicht direkt erlernen. Im italienischen Inland und im Ausland gibt es einige Illustratoren-Schulen.
Bei einem Illustrator steht das Zeichentalent natürlich an erster Stelle. 
 
1. Zeichentalent der Öffentlichkeit präsentieren, anhand von Ausstellungen, eben Zeichnungen, die in Grafikarbeiten integriert sind, Anfertigen von Karikaturen, Geschenken mit Zeichnungen usw. 
 
2. Eine Arbeitsmappe machen, bei Verlagen damit vorsprechen oder per Post an potentielle Werbeagenturen oder Kunden zusenden.
 
3. Eine eigene Homepage mit Illustrationen gestalten. 
 
4. Immer präsent sein (heute mit Internet-Netzwerken kein Problem), Bilder ins Facebook stellen und teilen lassen.
 
5. Sich immer wieder weiterbilden, durch Kurse, Workshops, Besuch von Buchmessen, oder einfach nur Kauf von anderen Bilderbüchern.
 

Karin Schroeck-Singh: Wie bekommen Sie für die verschiedenen Kinderbücher, die Sie bisher  illustriert und veröffentlicht haben, Ihre Aufträge? Werden Sie von den Autoren oder Verlagshäusern kontaktiert, betreiben Sie Werbung in eigener Sache oder beruht ihr Erfolg auf reine Weiterempfehlung?
 
Evi Gasser: Ich komme auf unterschiedliche Weise zu meinen Aufträgen. Es kommen Autoren zu mir, sagen sie haben meinen Namen in einem anderen Buch gelesen. Oder es kontaktiert mich ein Verlag, 
bei dem gerade eine Autorin angefragt hat und die auf der Suche nach einer Illustratorin ist. Da ich mittlerweile über 30 kleine und große Bücher illustriert habe, habe ich in den letzten Jahren viele Leute kennengelernt, die mich sicher auch weiterempfohlen haben. Und durch die Deutsche Illustratorenvereinigung, bei der ich Mitglied bin, habe ich auch schon einige Aufträge bekommen. 
 
 
Karin Schroeck-Singh: Ich kann mir vorstellen, dass die Nachfrage nach graphischen Designern in Zukunft zunehmen wird. Wie sehen Sie die Zukunftsaussichten dieses Berufes in Südtirol?  
 
Evi Gasser: Ich denke mir auch, dass die Werbung zur Zeit ein sehr wichtiger Bereich ist. Wenn ein Betrieb ständig up to date sein will, dann muss Werbung gemacht werden und dafür braucht es wiederum Grafiker, die diese Werbung grafisch gestalten. Ich kenne mehrere selbständige Grafiker und weiß, dass sie zahlreiche Aufträge haben und sich dies auch in Zukunft nicht ändern wird. Der Beruf des Grafikers ist sehr gefragt und wenn jemand den Mut hat sich selbständig zu machen, dann soll er dies mit einer Mischung aus Selbstüberzeugung und Kunden-Feingefühl machen. Wenn man einmal einen guten Ruf hat und bekannt ist, kann einem nichts mehr im Wege stehen. Wenn ein Kunde mit einem Grafiker sehr zufrieden ist, schaut der sich nicht um andere Grafiker um und bleibt ihm jahrelang treu. Dies hat für den Grafiker den Vorteil, dass er davon ein fixes Einkommen bezieht. 
 
 
Karin Schroeck-Singh: Gibt es eine besonders erinnerungswürdige (positive oder negative) Episode aus Ihrer Tätigkeit, die Sie gerne den Lesern mitteilen möchten? 
 
Evi Gasser: Als Grafiker erlebt man jeden Tag etwas Tolles, Neues, oft auch Negatives, wenn z.B. Fehler passieren, oder die Drucksachen dem Kunden dann doch nicht so gefallen. In meiner Zeit bei der Druckerei passierten mehrere witzige Sachen mit Kunden, an die ich schmunzelnd zurückdenke. Einmal im Jahr kamen z.B. mehrere Priester zu uns in die Grafikabteilung, um eine katholische Broschüre zu gestalten. Mein Arbeitskollege, der neben mir saß, musste dann sämtliche Kalender mit leicht bekleideten Damen entfernen. Laut Anweisungen des Chefs wurde mir auch nahegelegt keinen zu kurzen Rock anzuziehen. 
 
Eine weitere Episode, an die ich mich erinnere war zwischen 2007 und 2010. Ich hatte mit einer Grafikkollegin zusammen in einem Grafikstudio in Seis am Schlern gearbeitet. Wir hatten unser Studio  genau neben einem Friseursalon. Ober unserem Eingangsbogen war Richtung Hauptstraße fälschlicherweise der Schriftzug des Friseurs angebracht. Es passierte dann ganz oft, dass ältere Damen oder Herren über die Straße gingen und direkt 
in unser Büro kamen und einmal Färben und Schneiden verlangten…
 
 
Karin Schroeck-Singh: Ja, das bringt auch mich zum Schmunzeln… Nun da ich selbst Mutter bin, würde mich eine weitere Frage sehr interessieren. Es muss doch ein einzigartiges Gefühl sein, zu wissen, dass man den eigenen Kindern die selbst illustrierten (und publizierten!) Bücher vorliest. Wie reagieren Ihre Kinder darauf? Fragen Sie eigentlich Ihre Kinder um deren Meinung wenn Sie an der Illustration eines neuen Buches arbeiten oder wodurch lassen Sie sich inspirieren?
 
Evi Gasser: Ja, das ist ein schon sehr komisches Gefühl, wobei ich sagen muss, dass ich auch viel fremde Bücher vorlese und nicht nur die eigenen. Meine 4 jährige Tochter, erkennt schon viele Monate im voraus, womit ich gerade welche Figuren entwerfe, welche Geschichte ich illustrieren muss und welches Buch bald neu erscheint. Ich zeige ihr deshalb oft die ersten Skizzen und frage, ob ihr die Figuren gefallen. Sie sagt dann auch richtig ihre Meinung. Ja oder Nein. Daran kann ich mich schon orientieren, ob diese Zeichnungen Kinder anspricht oder nicht. Ebenso achte ich sehr darauf, welche Bücher sie z.B. in der Bibliothek aussucht. Meistens ganz andere, als ich ausgesucht hätte. So erkennt man auch die Vorlieben für gewisse Zeichnungen.
 
 
Karin Schroeck-Singh: Nehmen wir an man würde Sie bei der Auswahl eines Grafikers (in einem Vorstellungsgespräch) zu Rate ziehen. Welche fünf fachspezifischen Fragen würden Sie einem Kandidaten stellen um den besten Bewerber zu ermitteln? 
 
Evi Gasser: Meine Fragen würden folgendermassen lauten: 
 
1- Beherrschen Sie die gängigen Grafikprogramme?
2 – Sind sie ein sehr kreativer Mensch, haben Sie 1000 Ideen im Kopf?
3 – Arbeiten Sie gerne mit Menschen zusammen, sind Sie immer freundlich und können Sie 
einen Kunden auch überzeugen? Haben Sie Geduld mit Kunden, die nach dem 6. Entwurf 
immer noch nicht zufrieden sind?
4 – Können Sie unter Zeitdruck arbeiten?
5 – Können Sie auch etwas entwerfen, für das Sie sich selbst nicht so begeistern können?
 
… Jaa? Dann können Sie gleich morgen anfangen  🙂 
 
 

 

Karin Schroeck-Singh: Vielen Dank Frau Gasser für dieses so einsichtsreiche Interview. Ich bin sicher viele Südtirolerinnen haben durch Ihre Antworten einen besseren Einblick in dieses Berufsbild bekommen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei all Ihren kreativen Initiativen! Herzlichen Glückwunsch nochmals zu Ihrem “Mein Südtirol Buch”. Ich finde es inhaltlich und graphisch ausserordentlich gut! Nach der Bibel, das 2. Buch das jede/r SüdtirolerIn in ihrer/seiner Hausbibliothek haben sollte! 
 
 
Wenn Sie jemanden kennen, der auch an diesem Interview interessiert waere, zoegern Sie bitte nicht es weiterzusagen. Vielen Dank. 

Author: Karin Schroeck-Singh

Karin Schroeck-Singh is a trilingual Career Optimizer at www.Careerheads.com. She has an MBA from the University of Leicester (UK) and gained 20 years of international work experience in various industries in Italy, the UK and India. Her passion lies in creating multilingual, high-quality content in career matters, giving highly engaging public speeches and helping job seekers to optimize their career by providing professional coaching. She is the author of several ebooks, among them “44 Tips for a successful Video Interview” (http://careerheads.com/product/ebook-44-tips-for-a-successful-video-interview/). She has written several career and business articles for international HR and Marketing companies. Her favourite motto is “Learn from anyone, anywhere, anytime!” Follow her on Twitter @CareerHeads.

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